{"id":3904,"date":"2015-01-21T17:46:41","date_gmt":"2015-01-21T16:46:41","guid":{"rendered":"http:\/\/laufgruppe-lvb.bplaced.net\/wordpress\/?p=3904"},"modified":"2015-01-22T14:22:54","modified_gmt":"2015-01-22T13:22:54","slug":"wintermarathon-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/laufgruppe-lvb.bplaced.net\/wordpress\/wintermarathon-2015\/","title":{"rendered":"Wintermarathon 2015 &#8211; Team &#8222;JAH&#8220;"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: center;\">Wintermarathon Leipzig, der sechste<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Wintermarathon, ehemals Teammarathon, ist ja schon seit einigen Jahren kein Winter-marathon mehr. Irgendwie wirkt sich die globale Erw\u00e4rmung auch hier aus. Es l\u00e4uft sich dadurch zwar angenehmer, aber der besondere Reiz, sich bei Witterungsunbilden durchzuk\u00e4mpfen, ist verloren gegangen. Eine leicht verschlammte Passage bei km 3 auf jeder Runde musste den Winterfreaks diesmal reichen. Was mich betrifft war ich auch ohne Schnee, Wind oder Graupelschauer nach den 42,2 km ziemlich satt und platt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich wollte das Ankommen eines geschlossenen LVB-Teams nicht gef\u00e4hrden und hatte deshalb vorher im Verein meine Marathon-Untauglichkeit signalisiert. Mein Vorhaben war, um \u00fcberhaupt dabei zu sein, 5 oder 6 Runden im Pulk au\u00dferhalb der Wertung mitzulaufen. Als ich dann aber am Sonnabend am Fr\u00fchst\u00fcckstisch sa\u00df, reifte die Entscheidung, doch die ganze Strecke in Angriff zu nehmen und mir an der Teamb\u00f6rse ein Team zu suchen. Ausschlaggebend daf\u00fcr war, dass ich bisher an allen Leipziger Wintermarathons teilgenommen habe. Im Meldeb\u00fcro angekommen erfuhr ich, dass es durchaus Interessenten gab, diese aber jenseits meiner Wunsch-Zielzeit von 4:15 h lagen. Also registrieren und warten. Nach einer halben Stunde schnappte die Falle dann zu: zwei Brandenburger, die als Team schon angemeldet waren und deren dritter Mann heute nicht konnte, wollten ohne konkrete Zeitvorgabe mit mir laufen. Das LVB-Team war mittlerweile auch vor Ort. Neben Uwe, Andreas und Hendrik war auch Ute erschienen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Start waren wohl 78 Teams. Wir reihten uns im letzten Drittel ein, und schon ert\u00f6nte der Startschuss. Unser etwas einfallsloser Teamname JAH sollte die drei Anfangsbuchstaben der Vornamen wiedergeben, aber selbst das stimmte nun nicht mehr, das H h\u00e4tte durch D ersetzt werden m\u00fcssen. Egal &#8211; Namen sind Schall und Rauch. Die ersten Runden liefen sehr locker und anscheinend mit gro\u00dfer Reserve und zu meiner \u00dcberraschung vor dem LVB-Team. Dort hatten sich neben Ute auch Katrin und Michael f\u00fcr ein paar Runden mit eingereiht. Warum stellte unser Verein eigentlich nur ein Team? Weitere nicht namentlich genannte Kandidaten h\u00e4tte es gegeben. Aber andere Leipziger Vereine bekleckerten sich hier auch nicht mit Ruhm.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/laufgruppe-lvb.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Team_vor_dem_Start2_frame.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-3909 lazyload\" data-src=\"http:\/\/laufgruppe-lvb.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Team_vor_dem_Start2_frame-300x229.jpg\" alt=\"Team_vor_dem_Start2_frame\" width=\"495\" height=\"378\" data-srcset=\"https:\/\/laufgruppe-lvb.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Team_vor_dem_Start2_frame-300x229.jpg 300w, https:\/\/laufgruppe-lvb.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Team_vor_dem_Start2_frame-1024x781.jpg 1024w, https:\/\/laufgruppe-lvb.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Team_vor_dem_Start2_frame-45x35.jpg 45w, https:\/\/laufgruppe-lvb.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Team_vor_dem_Start2_frame.jpg 1716w\" data-sizes=\"(max-width: 495px) 100vw, 495px\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 495px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 495\/378;\" \/><\/a><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">Team JAH am Start (so ein einfallsloser Name)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Soweit ich mich erinnern kann zogen dann bei km 17 Uwe, Andreas und Hendrik endlich an uns vorbei. Wir liefen etwas ruhiger, sie wohl etwas z\u00fcgiger als zuvor. Nun ja das Erwartete war eingetreten. Ich wollte heute nur durchkommen und hatte offensichtlich die richtigen Partner gefunden. Jens war im Vorjahr 41 Marathons gelaufen, alle ohne Uhr und immer nur nach Gef\u00fchl. Ihm war die Zielzeit v\u00f6llig schnuppe. Alois w\u00fcrde mir unterwegs auch noch hilfreich sein k\u00f6nnen, sein Job: Rettungssanit\u00e4ter. Angestrebt war diese Hilfe meinerseits allerdings nicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach jeder 5er-Runde nahmen wir etwas zu trinken, auch wenn es bei 4\u00b0C nicht gerade warm war. Gegen Ende der f\u00fcnften Runde bekam ich pl\u00f6tzlich Probleme. Wir waren bis hierher nicht wirklich gehetzt, aber nur ein 30er im Vorfeld war nicht das, was man eine gute Marathon-Grundlage nennen k\u00f6nnte. Wenigstens sah ich mich in meinen Zweifeln meiner eigenen Marathon-Tauglichkeit am heutigen Tag best\u00e4tigt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Irgendwie knautschte ich nun noch etwas, teilte meinen beiden Kameraden bei km 28 mit, dass ich nur noch diese Runde zu Ende laufen und bei km 30 aussteigen w\u00fcrde. Ihre \u00dcberredungsk\u00fcnste halfen nicht. Mein Entschluss stand fest. Sie entfernten sich und hatten als ich zum sechsten Mal am Verpflegungsstand vorbei kam schon ca. 400 m Vorsprung. Und dann passierte etwas, was man nur mit Kopfsteuerung erkl\u00e4ren kann. Ich hatte pl\u00f6tzlich Wut auf mich selbst und sagte mir, hier gibst Du nicht auf. Ich sprach einen entgegenkommenden Radfahrer an, ob er zu meinen nicht mehr zu sehenden Teamkameraden vorfahren w\u00fcrde, um ihnen mitzuteilen, dass ich doch weiter dabei bin. Er tat mir den Gefallen, doch die beiden hatten ihn nicht richtig verstanden, denn sie liefen unbeirrt ihr Tempo weiter. Als ich am Rennbahnsteg das Elsterflutbett \u00fcberquerte, sah ich die beiden weit voraus auf dem Damm. Jens drehte sich gerade um und sah, wie ich mit meinen giftgr\u00fcnen Handschuhen aufgeregt winkte. Endlich warteten sie auf mich und waren ziemlich sprachlos \u00fcber meinen Sinneswandel. Eine v\u00f6llig neue Erfahrung f\u00fcr alle Beteiligten. Ich konnte pl\u00f6tzlich auch wieder laufen. War es die Cola, war es der Gedanke, dass es nur noch 10 km ins Ziel waren?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei km 35 wurde wieder Cola getrunken, und dann die n\u00e4chste \u00dcberraschung. Auf der Sachsenbr\u00fccke tauchte pl\u00f6tzlich Uwe mit seiner gelben Jacke vor mir auf. Darf man Uwe beim Marathon \u00fcberholen? Eigentlich nicht, aber jetzt hatte Hendrik offensichtlich gro\u00dfe Probleme. Es war mir fast schon unangenehm hier vorbei zu laufen, aber das ist der Teammarathon. Der dritte gibt das Tempo vor. Hier w\u00e4re auch Haile Gebreselassie nicht unter 4 Stunden gelaufen, wenn er mich im Team gehabt h\u00e4tte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist Tradition, dass man sich auf der letzten Runde bei allen Streckenposten und Helfern f\u00fcr ihre Arbeit bedankt. So taten wir es auch bei Wolfgang, der wieder ein 4-st\u00fcndiges Gratiskonzert veranstaltet hatte. Eine kleine Schlussrunde musste noch gelaufen werden, um die 42,2 km voll zu bekommen. Vom Wendepunkt auf der Brucknerallee Richtung Ziel laufend kam uns auch das LVB-Team entgegen. Viel hatten sie nicht verloren. Nach 4:21 h finishten wir, das konnte man noch als zul\u00e4ssige Abweichung zur gew\u00fcnschten 4:15 h gelten lassen. Kurz nach uns kamen Uwe, Andreas und Hendrik begleitet von Ute, die heute den gesamten Marathon au\u00dferhalb der Wertung gelaufen ist, ins Ziel. Auch wenn die Zeiten nicht unbedingt zufriedenstellend waren, im Ziel waren alle happy, und ein Marathon muss immer erst gelaufen werden. Deshalb sind hier alle Gewinner! Nicht zu vergessen, dass auch wieder etliche Teams \u201egeplatzt\u201c sind. Wir sind als Teams ins Ziel gekommen.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/laufgruppe-lvb.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Zielfoto_frame.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-3908 lazyload\" data-src=\"http:\/\/laufgruppe-lvb.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Zielfoto_frame-300x257.jpg\" alt=\"Zielfoto_frame\" width=\"485\" height=\"415\" data-srcset=\"https:\/\/laufgruppe-lvb.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Zielfoto_frame-300x257.jpg 300w, https:\/\/laufgruppe-lvb.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Zielfoto_frame-1024x879.jpg 1024w, https:\/\/laufgruppe-lvb.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Zielfoto_frame.jpg 1242w\" data-sizes=\"(max-width: 485px) 100vw, 485px\" src=\"data:image\/svg+xml;base64,PHN2ZyB3aWR0aD0iMSIgaGVpZ2h0PSIxIiB4bWxucz0iaHR0cDovL3d3dy53My5vcmcvMjAwMC9zdmciPjwvc3ZnPg==\" style=\"--smush-placeholder-width: 485px; --smush-placeholder-aspect-ratio: 485\/415;\" \/><\/a><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\">Die LVB-K\u00e4mpfer \u201eDie Stammg\u00e4ste\u201c und friends nach knapp 4,5 h Laufgenuss und Lauffrust<\/p>\n<p>Dieter Ullrich<\/p>\n<p>21.01.2015<\/p>\n<p>Download des Berichts als pdf: <a href=\"http:\/\/laufgruppe-lvb.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/Wintermarathon15Bericht.pdf\">Wintermarathon15Bericht<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wintermarathon Leipzig, der sechste Der Wintermarathon, ehemals Teammarathon, ist ja schon seit einigen Jahren kein Winter-marathon mehr. 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Im Meldeb\u00fcro angekommen erfuhr ich, dass es durchaus Interessenten gab, diese aber jenseits meiner Wunsch-Zielzeit von 4:15 h lagen. Also registrieren und warten. Nach einer halben Stunde schnappte die Falle dann zu: zwei Brandenburger, die als Team schon angemeldet waren und deren dritter Mann heute nicht konnte, wollten ohne konkrete Zeitvorgabe mit mir laufen. Das LVB-Team war mittlerweile auch vor Ort. Neben Uwe, Andreas und Hendrik war auch Ute erschienen. Am Start waren wohl 78 Teams. Wir reihten uns im letzten Drittel ein, und schon ert\u00f6nte der Startschuss. Unser etwas einfallsloser Teamname JAH sollte die drei Anfangsbuchstaben der Vornamen wiedergeben, aber selbst das stimmte nun nicht mehr, das H h\u00e4tte durch D ersetzt werden m\u00fcssen. Egal &#8211; Namen sind Schall und Rauch. Die ersten Runden liefen sehr locker und anscheinend mit gro\u00dfer Reserve und zu meiner \u00dcberraschung vor dem LVB-Team. Dort hatten sich neben Ute auch Katrin und Michael f\u00fcr ein paar Runden mit eingereiht. Warum stellte unser Verein eigentlich nur ein Team? Weitere nicht namentlich genannte Kandidaten h\u00e4tte es gegeben. Aber andere Leipziger Vereine bekleckerten sich hier auch nicht mit Ruhm. Team JAH am Start (so ein einfallsloser Name) Soweit ich mich erinnern kann zogen dann bei km 17 Uwe, Andreas und Hendrik endlich an uns vorbei. Wir liefen etwas ruhiger, sie wohl etwas z\u00fcgiger als zuvor. Nun ja das Erwartete war eingetreten. Ich wollte heute nur durchkommen und hatte offensichtlich die richtigen Partner gefunden. Jens war im Vorjahr 41 Marathons gelaufen, alle ohne Uhr und immer nur nach Gef\u00fchl. Ihm war die Zielzeit v\u00f6llig schnuppe. Alois w\u00fcrde mir unterwegs auch noch hilfreich sein k\u00f6nnen, sein Job: Rettungssanit\u00e4ter. Angestrebt war diese Hilfe meinerseits allerdings nicht. Nach jeder 5er-Runde nahmen wir etwas zu trinken, auch wenn es bei 4\u00b0C nicht gerade warm war. Gegen Ende der f\u00fcnften Runde bekam ich pl\u00f6tzlich Probleme. Wir waren bis hierher nicht wirklich gehetzt, aber nur ein 30er im Vorfeld war nicht das, was man eine gute Marathon-Grundlage nennen k\u00f6nnte. Wenigstens sah ich mich in meinen Zweifeln meiner eigenen Marathon-Tauglichkeit am heutigen Tag best\u00e4tigt. Irgendwie knautschte ich nun noch etwas, teilte meinen beiden Kameraden bei km 28 mit, dass ich nur noch diese Runde zu Ende laufen und bei km 30 aussteigen w\u00fcrde. Ihre \u00dcberredungsk\u00fcnste halfen nicht. Mein Entschluss stand fest. Sie entfernten sich und hatten als ich zum sechsten Mal am Verpflegungsstand vorbei kam schon ca. 400 m Vorsprung. Und dann passierte etwas, was man nur mit Kopfsteuerung erkl\u00e4ren kann. Ich hatte pl\u00f6tzlich Wut auf mich selbst und sagte mir, hier gibst Du nicht auf. Ich sprach einen entgegenkommenden Radfahrer an, ob er zu meinen nicht mehr zu sehenden Teamkameraden vorfahren w\u00fcrde, um ihnen mitzuteilen, dass ich doch weiter dabei bin. Er tat mir den Gefallen, doch die beiden hatten ihn nicht richtig verstanden, denn sie liefen unbeirrt ihr Tempo weiter. Als ich am Rennbahnsteg das Elsterflutbett \u00fcberquerte, sah ich die beiden weit voraus auf dem Damm. Jens drehte sich gerade um und sah, wie ich mit meinen giftgr\u00fcnen Handschuhen aufgeregt winkte. Endlich warteten sie auf mich und waren ziemlich sprachlos \u00fcber meinen Sinneswandel. Eine v\u00f6llig neue Erfahrung f\u00fcr alle Beteiligten. Ich konnte pl\u00f6tzlich auch wieder laufen. War es die Cola, war es der Gedanke, dass es nur noch 10 km ins Ziel waren? Bei km 35 wurde wieder Cola getrunken, und dann die n\u00e4chste \u00dcberraschung. Auf der Sachsenbr\u00fccke tauchte pl\u00f6tzlich Uwe mit seiner gelben Jacke vor mir auf. Darf man Uwe beim Marathon \u00fcberholen? Eigentlich nicht, aber jetzt hatte Hendrik offensichtlich gro\u00dfe Probleme. Es war mir fast schon unangenehm hier vorbei zu laufen, aber das ist der Teammarathon. Der dritte gibt das Tempo vor. Hier w\u00e4re auch Haile Gebreselassie nicht unter 4 Stunden gelaufen, wenn er mich im Team gehabt h\u00e4tte. Es ist Tradition, dass man sich auf der letzten Runde bei allen Streckenposten und Helfern f\u00fcr ihre Arbeit bedankt. So taten wir es auch bei Wolfgang, der wieder ein 4-st\u00fcndiges Gratiskonzert veranstaltet hatte. Eine kleine Schlussrunde musste noch gelaufen werden, um die 42,2 km voll zu bekommen. Vom Wendepunkt auf der Brucknerallee Richtung Ziel laufend kam uns auch das LVB-Team entgegen. Viel hatten sie nicht verloren. Nach 4:21 h finishten wir, das konnte man noch als zul\u00e4ssige Abweichung zur gew\u00fcnschten 4:15 h gelten lassen. 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