{"id":2160,"date":"2014-05-24T17:50:17","date_gmt":"2014-05-24T15:50:17","guid":{"rendered":"http:\/\/laufgruppe-lvb.bplaced.net\/wordpress\/?p=2160"},"modified":"2014-12-18T09:07:01","modified_gmt":"2014-12-18T08:07:01","slug":"jubilaeum-bei-rund-um-leipzig-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/laufgruppe-lvb.bplaced.net\/wordpress\/jubilaeum-bei-rund-um-leipzig-2014\/","title":{"rendered":"Jubil\u00e4um bei \u201eRund um Leipzig\u201c 2014"},"content":{"rendered":"<p>Geplant war das so ja nicht. Es hat sich einfach entwickelt und erfreut sich zumindest bei ein paar Ultra- und M\u00f6chtegern-Ultral\u00e4ufern nach wie vor gro\u00dfer Beliebtheit. Gemeint ist der Lauf \u201eRund um Leipzig\u201c, der nun schon zum 25sten Mal \u00fcber die B\u00fchne ging und meines Wissens nur einmal (aus nicht mehr zu ermittelnden Gr\u00fcnden) nicht stattgefunden hat. Schlechtes Wetter war es jedenfalls nicht, das kann nur Fu\u00dfballer bremsen. Die Teilnehmer kennen sich mittlerweile, man kann fast von einem famili\u00e4ren Kreis sprechen. \u00dcber die Jahre gab es immer mal wieder Teilnehmer, die einmal die ganze Runde liefen aber dann auf diesem Kurs nicht mehr gesehen wurden. Aber eine gewisse Kerntruppe steht jedes Jahr am Start, um sich der Herausforderung zu stellen, die Heldenstadt \u00fcber 60 km ganz oder zumindest teilweise zu umrunden. Ein Ger\u00fccht ist, dass es f\u00fcr manche nur ein lockerer Trainingslauf ist, wobei der Gedanke nahe liegt, denn in der Vergangenheit nahmen hier schon Laufgr\u00f6\u00dfen wie Roland Winkler, Dietmar Knies, Beate Kauke oder auch die sp\u00e4tere Rennsteiglaufsiegerin Kerstin Schumann teil, und auch die jetzige Klientel mit 100km- und 24h-L\u00e4ufern ist bei 60 km noch lange nicht am Limit. Die gr\u00f6\u00dfte Teilnehmerzahl gab es vor f\u00fcnf Jahren beim 20sten Jubil\u00e4um mit 25 L\u00e4ufern. H\u00e4tte dieses Jahr auch gut gepasst, aber mit 10 L\u00e4ufern am Start blieb alles im \u00fcberschaubaren Rahmen, und Wachstum ist an dieser Stelle nicht sinnvoll bzw. eher st\u00f6rend.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Es h\u00e4tte an diesem wettertechnisch wundersch\u00f6nen Sonntag einige Alternativen in Leipzig gegeben, den Rosensonntagsumzug, aber da waren ja schon 80000 Menschen, das Fu\u00dfballspiel der Rasenballer, aber da waren ja schon 18000 Menschen, einfach zum Sonntag mal ausschlafen, aber das tat ja wahrscheinlich der gr\u00f6\u00dfte Teil der Leipziger Einwohnerschaft. Also gab es eigentlich doch keine Alternative. Was dann? Doch wieder Rund um Leipzig. Zumindest f\u00fcr die Vollumrunder des Jahres 2014, die gleich mal am Anfang genannt werden sollen: Ulf Biermann (damit 5 Umrundungen), Andreas Gelhaar (19, in Worten: neunzehn), Hans-Albert M\u00fcller (5), Thomas Purcz (5) und Uwe Wirsing (7). Den anderen halfen heute weder die Erg\u00e4nzung ihrer Nahrung noch Eigenblut in den Gef\u00e4\u00dfen, es reichte nur zu dennoch beachtlichen Teilstrecken, die teilweise jenseits der Marathonmarke lagen bei: Christian Brendecke, Helge Hallmann, Ute H\u00f6hler, Michael Kretzschmar, J\u00fcrgen Sch\u00f6nfelder, Dieter &amp; Wolfgang Ullrich.<\/p>\n<hr \/>\n<p>So ganz unkommentiert wollten wir aber dann das 25ste Jubil\u00e4um doch nicht lassen. Uwe brachte eine &#8211; Zitat: \u201eselbstgeschossene\u201c &#8211; Torte mit entsprechender Aufschrift mit. 25 Kerzen wurden aufgesteckt, und der Anreiz heute die ganze Runde zu laufen war, die Kerzen im Ziel auspusten zu d\u00fcrfen. Betreiber einer anderen Sportart bekommen f\u00fcr 90 Minuten Kicken einen Porsche. Das Leben ist manchmal grausam.<\/p>\n<p>Wolfgang, der den Kurs in fr\u00fcheren Jahren auch zweimal laufend bew\u00e4ltigt hatte, fragte im Vorfeld wie er sich n\u00fctzlich machen k\u00f6nnte. Er nahm das dann aber selbst in die Hand und begleitete die Truppe mit dem Fahrrad und musikalisch, indem er an den Verpflegungs- und anderen ausgew\u00e4hlten Punkten Fl\u00f6te oder auch mal Mundharmonika spielte. Bei welchem Lauf gibt es das schon? Mir f\u00e4llt da spontan einer ein: der Leipziger Wintermarathon. Wer ist dort der K\u00fcnstler? Wolfgang Wittig! Zum Laufgeschehen selbst: Fast p\u00fcnktlich ging es in Markkleeberg auf die Strecke. Wir wollten ja unsere Helfer, die unterwegs mit Leckereien auf uns warteten nicht im Stich lassen. Es war noch nahe dem Gefrierpunkt, doch der beginnende Tag konnte sch\u00f6ner nicht sein. Die Sonne l\u00f6ste den Morgendunst in der Weinteichsenke auf, es war nahezu windstill. Die Kilometer flossen bei angeregter Unterhaltung dahin. Auch der Autoverkehr war wie um diese Uhrzeit nicht anders zu erwarten fast null. In Holzhausen legten wir bei Roland den ersten Boxenstopp ein. Wer daran interessiert war, konnte im Auto die Live\u00fcbertragung des Wasalaufs mit verfolgen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Weiter ging es nach Engelsdorf, wo es mittlerweile \u00fcblich ist Michael einzusammeln. Ich sollte meinen Wohnsitz auch dorthin verlegen, denn die verbleibenden 44 km bis zur\u00fcck nach Markkleeberg h\u00e4tte ich gerade noch drauf gehabt. In Taucha war der hintere Teil des mittlerweile zweigeteilten L\u00e4uferfeldes ein paar Sekunden zu langsam oder die Deutsche Bahn zu p\u00fcnktlich, denn die Schranken schlossen sich kurz vor uns und blieben nach Durchfahrt des ersten Zuges gleich noch f\u00fcr den zweiten geschlossen. Bittere Strafe daf\u00fcr, dass wir heute drei Minuten zu sp\u00e4t gestartet waren. So erreichten wir den zweiten Verpflegungspunkt in Seegeritz als die anderen schon anfingen auszuk\u00fchlen. \u00dcberraschung hier, dass Jonny uns erwartete. Er wollte als Stammgast der letzten Jahre zumindest ein St\u00fcck dabei sein, nachdem er am Vortag seinen \u201ePflichtmarathon\u201c in Brandenburg gelaufen war. Auf diesmal knochentrockenem Weg \u00fcber das Feld ging es weiter nach Plau\u00dfig, wo uns aus einem Geh\u00f6ft heraus Konfettiregen empfing, womit wir doch in der Karnevalswirklichkeit angekommen waren. F\u00fcr einen aus der Truppe war jetzt der Moment gekommen auf Turbo umzuschalten. Wie jedes Jahr kann Uwe an der Neuen Messe keiner stoppen. Die Muffins bei km 30 in Wiederitzsch stehen neuerdings auf der Dopingliste und werden wohl im kommenden Jahr aus der Verpflegungsliste gestrichen. Dass Doping allein nicht hilft, musste ich auf den n\u00e4chsten Kilometern leidvoll erfahren. J\u00fcrgen und Christian versuchten es gar nicht erst mit Doping und verabschiedeten sich hier. Daf\u00fcr komplettierte Ute nun das Team.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Meine Hoffnung dieses Jahr die ganze Runde zu schaffen l\u00f6ste sich langsam in zunehmender Mattigkeit auf. Eigentlich war ich heute \u2013 entgegen anders lautenden Ger\u00fcchten \u2013 hier nicht nur angetreten, um diesen Bericht zu schreiben. Aber Laufen ist kein Wunschkonzert. Ulf half mir etwas \u00fcber die Strecke nach L\u00fctzschena, wo wir auch Wolfgang wieder einfingen. Das zumindest redete ich mir zum Aufbau meiner Moral ein. In Wirklichkeit hatte er nur den Sichtkontakt nach vorn verloren und musste auf uns warten, da er die weitere Strecke nicht kannte. Da uns jenseits des Auewaldes Elke mit der Verpflegung am km 40 erwartete, gab es noch ein Ziel. Klammheimlich mich nach Hause zu verdr\u00fccken entsprach nicht meiner Vorstellung. Also noch 2 km \u00fcber die Luppe und durch den Wald hin\u00fcber nach B\u00f6hlitz-Ehrenberg. Es war erstaunlich wie lang das St\u00fcck diesmal war. Sonst ist es eine Abk\u00fcrzung auf meiner Trainingsrunde. Die anderen scharrten schon mit den Hufen und machten sich auf den weiteren Weg, noch knapp 20 km. Helge, Wolfgang und ich konnten dem Angebot nicht widerstehen, von hier mit dem Auto weiterzufahren. Mit Helge wird es vermutlich diesbez\u00fcglich noch ein Einzelgespr\u00e4ch geben, denn wer noch so frisch aussieht hat kein Recht, einfach aufzuh\u00f6ren. War es die Verlockung des neuen Autos? \u00dcber den Rest muss (kann) nicht mehr viel geschrieben werden. Michael wartete wie \u00fcblich mit einem jeden Partyservice in den Schatten stellenden Buffet am Kulkwitzer See auf die K\u00e4mpfer des heutigen Tages. Wie zumindest den Bildern zu entnehmen ist, wurde auch die Gerhard-Ellrodt-Stra\u00dfe souver\u00e4n bew\u00e4ltigt und nach letztem kurzem Aufenthalt bei km 55 an der Alten B\u00e4ckerei die Schlussetappe entlang des Nordufers des Cospudener Sees zur\u00fcck zum Ausgangspunkt des heutigen Tages in Angriff genommen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Beim Anblick des Finisher-Fotos f\u00e4llt mir der leicht abgewandelte Spruch ein: Eine anschlie\u00dfende Leipzig-Umrundung in entgegengesetzter Richtung w\u00e4re m\u00f6glich gewesen aber sinnlos.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Das Auspusten der Kerzen \u00fcbernahm dann G\u00fcnter dem Anlass entsprechend in seinem mit Lauferinnerungen ausgestatteten heimischen Zimmer. Am Ende noch der Dank des laufenden an das helfende Personal: Namentlich Roland Adam, Sabine Ullrich, Elke Pietrek und Michael Koch.<\/p>\n<p>Bericht: Dieter Ullrich (mit 41 km nicht unzufrieden), 05.03.2014.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\">Download als PDF:\u00a0<\/span><a href=\"http:\/\/laufgruppe-lvb.bplaced.net\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/RuL2014_Bericht.pdf\">RuL2014_Bericht<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geplant war das so ja nicht. Es hat sich einfach entwickelt und erfreut sich zumindest bei ein paar Ultra- und M\u00f6chtegern-Ultral\u00e4ufern nach wie vor gro\u00dfer Beliebtheit. Gemeint ist der Lauf \u201eRund um Leipzig\u201c, der nun schon zum 25sten Mal \u00fcber die B\u00fchne ging und meines Wissens nur einmal (aus nicht mehr zu ermittelnden Gr\u00fcnden) nicht stattgefunden hat. Schlechtes Wetter war es jedenfalls nicht, das kann nur Fu\u00dfballer bremsen. Die Teilnehmer kennen sich mittlerweile, man kann fast von einem famili\u00e4ren Kreis sprechen. \u00dcber die Jahre gab es immer mal wieder Teilnehmer, die einmal die ganze Runde liefen aber dann auf diesem Kurs nicht mehr gesehen wurden. Aber eine gewisse Kerntruppe steht jedes Jahr am Start, um sich der Herausforderung zu stellen, die Heldenstadt \u00fcber 60 km ganz oder zumindest teilweise zu umrunden. Ein Ger\u00fccht ist, dass es f\u00fcr manche nur ein lockerer Trainingslauf ist, wobei der Gedanke nahe liegt, denn in der Vergangenheit nahmen hier schon Laufgr\u00f6\u00dfen wie Roland Winkler, Dietmar Knies, Beate Kauke oder auch die sp\u00e4tere Rennsteiglaufsiegerin Kerstin Schumann teil, und auch die jetzige Klientel mit 100km- und 24h-L\u00e4ufern ist bei 60 km noch lange nicht am Limit. Die gr\u00f6\u00dfte Teilnehmerzahl gab es vor f\u00fcnf Jahren beim 20sten Jubil\u00e4um mit 25 L\u00e4ufern. H\u00e4tte dieses Jahr auch gut gepasst, aber mit 10 L\u00e4ufern am Start blieb alles im \u00fcberschaubaren Rahmen, und Wachstum ist an dieser Stelle nicht sinnvoll bzw. eher st\u00f6rend. Es h\u00e4tte an diesem wettertechnisch wundersch\u00f6nen Sonntag einige Alternativen in Leipzig gegeben, den Rosensonntagsumzug, aber da waren ja schon 80000 Menschen, das Fu\u00dfballspiel der Rasenballer, aber da waren ja schon 18000 Menschen, einfach zum Sonntag mal ausschlafen, aber das tat ja wahrscheinlich der gr\u00f6\u00dfte Teil der Leipziger Einwohnerschaft. Also gab es eigentlich doch keine Alternative. Was dann? Doch wieder Rund um Leipzig. Zumindest f\u00fcr die Vollumrunder des Jahres 2014, die gleich mal am Anfang genannt werden sollen: Ulf Biermann (damit 5 Umrundungen), Andreas Gelhaar (19, in Worten: neunzehn), Hans-Albert M\u00fcller (5), Thomas Purcz (5) und Uwe Wirsing (7). Den anderen halfen heute weder die Erg\u00e4nzung ihrer Nahrung noch Eigenblut in den Gef\u00e4\u00dfen, es reichte nur zu dennoch beachtlichen Teilstrecken, die teilweise jenseits der Marathonmarke lagen bei: Christian Brendecke, Helge Hallmann, Ute H\u00f6hler, Michael Kretzschmar, J\u00fcrgen Sch\u00f6nfelder, Dieter &amp; Wolfgang Ullrich. So ganz unkommentiert wollten wir aber dann das 25ste Jubil\u00e4um doch nicht lassen. Uwe brachte eine &#8211; Zitat: \u201eselbstgeschossene\u201c &#8211; Torte mit entsprechender Aufschrift mit. 25 Kerzen wurden aufgesteckt, und der Anreiz heute die ganze Runde zu laufen war, die Kerzen im Ziel auspusten zu d\u00fcrfen. Betreiber einer anderen Sportart bekommen f\u00fcr 90 Minuten Kicken einen Porsche. Das Leben ist manchmal grausam. Wolfgang, der den Kurs in fr\u00fcheren Jahren auch zweimal laufend bew\u00e4ltigt hatte, fragte im Vorfeld wie er sich n\u00fctzlich machen k\u00f6nnte. Er nahm das dann aber selbst in die Hand und begleitete die Truppe mit dem Fahrrad und musikalisch, indem er an den Verpflegungs- und anderen ausgew\u00e4hlten Punkten Fl\u00f6te oder auch mal Mundharmonika spielte. Bei welchem Lauf gibt es das schon? Mir f\u00e4llt da spontan einer ein: der Leipziger Wintermarathon. Wer ist dort der K\u00fcnstler? Wolfgang Wittig! Zum Laufgeschehen selbst: Fast p\u00fcnktlich ging es in Markkleeberg auf die Strecke. Wir wollten ja unsere Helfer, die unterwegs mit Leckereien auf uns warteten nicht im Stich lassen. Es war noch nahe dem Gefrierpunkt, doch der beginnende Tag konnte sch\u00f6ner nicht sein. Die Sonne l\u00f6ste den Morgendunst in der Weinteichsenke auf, es war nahezu windstill. Die Kilometer flossen bei angeregter Unterhaltung dahin. Auch der Autoverkehr war wie um diese Uhrzeit nicht anders zu erwarten fast null. In Holzhausen legten wir bei Roland den ersten Boxenstopp ein. Wer daran interessiert war, konnte im Auto die Live\u00fcbertragung des Wasalaufs mit verfolgen. Weiter ging es nach Engelsdorf, wo es mittlerweile \u00fcblich ist Michael einzusammeln. Ich sollte meinen Wohnsitz auch dorthin verlegen, denn die verbleibenden 44 km bis zur\u00fcck nach Markkleeberg h\u00e4tte ich gerade noch drauf gehabt. In Taucha war der hintere Teil des mittlerweile zweigeteilten L\u00e4uferfeldes ein paar Sekunden zu langsam oder die Deutsche Bahn zu p\u00fcnktlich, denn die Schranken schlossen sich kurz vor uns und blieben nach Durchfahrt des ersten Zuges gleich noch f\u00fcr den zweiten geschlossen. Bittere Strafe daf\u00fcr, dass wir heute drei Minuten zu sp\u00e4t gestartet waren. So erreichten wir den zweiten Verpflegungspunkt in Seegeritz als die anderen schon anfingen auszuk\u00fchlen. \u00dcberraschung hier, dass Jonny uns erwartete. Er wollte als Stammgast der letzten Jahre zumindest ein St\u00fcck dabei sein, nachdem er am Vortag seinen \u201ePflichtmarathon\u201c in Brandenburg gelaufen war. Auf diesmal knochentrockenem Weg \u00fcber das Feld ging es weiter nach Plau\u00dfig, wo uns aus einem Geh\u00f6ft heraus Konfettiregen empfing, womit wir doch in der Karnevalswirklichkeit angekommen waren. F\u00fcr einen aus der Truppe war jetzt der Moment gekommen auf Turbo umzuschalten. Wie jedes Jahr kann Uwe an der Neuen Messe keiner stoppen. Die Muffins bei km 30 in Wiederitzsch stehen neuerdings auf der Dopingliste und werden wohl im kommenden Jahr aus der Verpflegungsliste gestrichen. Dass Doping allein nicht hilft, musste ich auf den n\u00e4chsten Kilometern leidvoll erfahren. J\u00fcrgen und Christian versuchten es gar nicht erst mit Doping und verabschiedeten sich hier. Daf\u00fcr komplettierte Ute nun das Team. Meine Hoffnung dieses Jahr die ganze Runde zu schaffen l\u00f6ste sich langsam in zunehmender Mattigkeit auf. Eigentlich war ich heute \u2013 entgegen anders lautenden Ger\u00fcchten \u2013 hier nicht nur angetreten, um diesen Bericht zu schreiben. Aber Laufen ist kein Wunschkonzert. Ulf half mir etwas \u00fcber die Strecke nach L\u00fctzschena, wo wir auch Wolfgang wieder einfingen. Das zumindest redete ich mir zum Aufbau meiner Moral ein. In Wirklichkeit hatte er nur den Sichtkontakt nach vorn verloren und musste auf uns warten, da er die weitere Strecke nicht kannte. Da uns jenseits des Auewaldes Elke mit der Verpflegung am km 40 erwartete, gab es noch ein Ziel. Klammheimlich mich nach Hause zu verdr\u00fccken entsprach nicht meiner Vorstellung. Also noch 2 km \u00fcber die Luppe und durch den Wald hin\u00fcber nach B\u00f6hlitz-Ehrenberg. Es war erstaunlich wie lang das St\u00fcck diesmal war. Sonst ist es eine Abk\u00fcrzung auf meiner Trainingsrunde. Die anderen scharrten schon mit den Hufen und machten sich auf den weiteren Weg, noch knapp 20 km. Helge, Wolfgang und ich konnten dem Angebot nicht widerstehen, von hier mit dem Auto weiterzufahren. Mit Helge wird es vermutlich diesbez\u00fcglich noch ein Einzelgespr\u00e4ch geben, denn wer noch so frisch aussieht hat kein Recht, einfach aufzuh\u00f6ren. War es die Verlockung des neuen Autos? \u00dcber den Rest muss (kann) nicht mehr viel geschrieben werden. Michael wartete wie \u00fcblich mit einem jeden Partyservice in den Schatten stellenden Buffet am Kulkwitzer See auf die K\u00e4mpfer des heutigen Tages. Wie zumindest den Bildern zu entnehmen ist, wurde auch die Gerhard-Ellrodt-Stra\u00dfe souver\u00e4n bew\u00e4ltigt und nach letztem kurzem Aufenthalt bei km 55 an der Alten B\u00e4ckerei die Schlussetappe entlang des Nordufers des Cospudener Sees zur\u00fcck zum Ausgangspunkt des heutigen Tages in Angriff genommen. Beim Anblick des Finisher-Fotos f\u00e4llt mir der leicht abgewandelte Spruch ein: Eine anschlie\u00dfende Leipzig-Umrundung in entgegengesetzter Richtung w\u00e4re m\u00f6glich gewesen aber sinnlos. Das Auspusten der Kerzen \u00fcbernahm dann G\u00fcnter dem Anlass entsprechend in seinem mit Lauferinnerungen ausgestatteten heimischen Zimmer. Am Ende noch der Dank des laufenden an das helfende Personal: Namentlich Roland Adam, Sabine Ullrich, Elke Pietrek und Michael Koch. 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